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Ernährung - Training - Disziplin und die richtige Unterstützung von uns.
Wir lieben Sport!

Deine Ernährung spielt eine wesentliche Rolle in Deinem Training. Erfahre hier, was Du alles tun kannst, um Deine Trainingserfolge noch zu steigern!
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Ernährung

Ernährungsgrundlagen

Finde Deinen Weg!

Gibt es die richtige Ernährung überhaupt und ist sie für alle Menschen gleich?
Um keinen Bereich ranken sich so viele Empfehlungen und Halbwahrheiten,
sodass es häufig schwer fällt, sich für den richtigen Weg zu entscheiden.

Natürlich kann es nicht die eine allgemeingültige Empfehlung geben, denn die Menschen, ihr Alltag und ihre Anforderungen sind zu unterschiedlich, um in ein und dasselbe Korsett zu passen.
Aber es gibt einheitlich geltende, fundierte Fakten zur Ernährung, aus denen wir konkrete Empfehlungen ableiten können. Je mehr Du also über die physiologischen Zusammenhänge der Ernährung weißt,
desto besser kannst Du dieses Wissen für Deine persönlichen Ziele einsetzen.

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Essgewohnheiten in Deutschland

Gestresst und schlecht ernährt – eine an der Deutschen Sporthochschule Köln im Auftrag der Deutschen Krankenversicherung durchgeführten Studie macht es deutlich: Die überwiegende Mehrheit der Deutschen hat ein ungesundes Essverhalten. Über 50 % der Deutschen ernähren sich nicht ausgewogen und empfinden ungesunden Stress. Nach einer Telefonbefragung des Robert Koch Instituts essen weniger als die Hälfte der deutschen Erwachsenen täglich Gemüse. Es besteht inzwischen Einigkeit darüber, dass zahlreiche Zivilisationskrankheiten ganz wesentlich ernährungsbedingt sind. D.h. aber auch, dass Du über die Optimierung der Ernährung Deine Gesundheit und Vitalität positiv beeinflussen kannst.

Mit einer ausgewogenen Ernährung kannst Du vieles erreichen, z. B. Krankheits- und Verletzungsrisiken mindern und einen gesunden Lebensstil fördern. Darüber hinaus wird häufig ein Energieschub im Alltag wahrgenommen, wenn der Körper nicht mehr jeden Tag mit Zucker und Kalorien überladen wird. Nebenbei wird auch ein gesundes Körpergewicht unterstützt und das eigene Wohlbefinden gefördert.

Der Schlüssel zur gesunden Ernährung ist die richtige Kombination aus Lebensmitteln mit allen notwendigen Nährstoffen (Proteine, Kohlenhydrate und Fette) in einem für das persönliche Ziel angepassten Verhältnis und die Aufnahme von ausreichend Vitalstoffen (Vitamine und Mineralstoffe).

Wenn Du Dich an die Mittelmeerkost mit viel frischem Obst, Gemüse, Nüssen, Hülsenfrüchten, Fisch, Vollkornprodukten und Oliven- bzw. Rapsöl hältst, bis Du auf einem sehr guten Weg. Sei offen für neue Geschmackserlebnisse und gib falsche Essgewohnheiten auf. Je nach Zielvorstellung (Gewichtsreduktion, sportliche Leistungsfähigkeit, Muskelaufbau), kannst Du auf dieser Grundlage weitere Maßnahmen ergreifen und langfristig in Deinen Alltag integrieren.

Erreiche Dein Ziel!

Egal, welches sportliche Ziel Du hast: Wenn die Ernährung nicht darauf abgestimmt ist, können allenfalls kurzfristige Erfolge erzielt werden. Eine schlanke, straffe Figur, ein durchtrainierter, muskulöser Körper oder eine konstant gute Leistung im Ausdauerbereich sind entscheidend von Deinem Essverhalten abhängig. Der ergänzende Einsatz von Sporternährung ist leicht in Deinen Ernährungsplan integrierbar und bietet zusätzlich Unterstützung. SanaExpert unterstützt Dich mit Produkten, um Deine Ernährung zu optimieren. Drinks, Riegel, Shakes, Gels und Supplements sorgen für die bestmögliche Energieversorgung vor, während und nach dem Training. Von der Qualität und Innovationskraft der Produkte sind nicht nur Freizeitsportler überzeugt. SanaExpert ist offizieller Partner des LC Rehlingen im Saarland und arbeitet eng mit Bundestrainer Werner Klein zusammen. Durch die Zusammenarbeit mit dem Spitzensport (unter anderem als Sponsor von 7 Deutschen Meistern und Deutschen Vizemeistern in 7 Sportarten) entwickeln wir unsere Produkte ständig weiter und bieten dir die beste Unterstützung – und dies seit über 6 Jahren.

Über Kohlenhydrate

Kohlenhydrate sind neben den Fetten und Eiweiß einer der Hauptenergieträger unserer Ernährung. Sie stellen bei intensiver Belastung in Training und Wettkampf den Hauptanteil des Brennstoffs für die Muskulatur bereit.
Auch unser Gehirn und das Nervensystem sind auf eine adäquate Kohlenhydrat-Zufuhr angewiesen, um die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit aufrecht zu erhalten. Kohlenhydrate sind überwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Brot und verarbeiteten Getreideprodukten enthalten. Aber auch tierische Erzeugnisse wie Milch enthalten Kohlenhydrate in Form von Milchzucker.
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Kohlenhydrate im Wettkampf

Kohlenhydrate sind im Muskel und in der Leber als Glykogen gespeichert. Um diesen Speicher optimal aufzuladen, ist eine kohlenhydratbetonte Ernährung insbesondere ein bis zwei Tage vor der Belastung empfehlenswert. Auch während der Belastung unterstützen kohlenhydratreiche Produkte die Leistungsfähigkeit und verhindern vorzeitige Ermüdung. SanaExpert Mineral Energy und SanaExpert Competition Pro sind sehr gut verträglich und liefern durch den richtigen Kohlenhydrat bzw. Kohlenhydrat / Amino-Mix schnell und nachhaltig Energie. Die Phase direkt nach dem Training sollte genutzt werden, um die Energiespeicher wieder aufzufüllen und durch die Belastung zerstörtes Muskelgewebe wiederaufzubauen. Optimal geeignet in diesem Fall sind Produkte mit einer Kombination aus Kohlenhydraten und Eiweiß, wie z.B. SanaExpert Competition Pro.

Kohlenhydrate zum Muskelaufbau

Auch bei der Unterstützung des Muskelaufbaus spielen Kohlenhydrate eine wichtige Rolle. Nur durch eine stark erhöhte und regelmäßige Nährstoff- und Kalorienzufuhr kann der Muskelaufbau gelingen. Kohlenhydratreiche Produkte bieten eine effektive Möglichkeit, den nötigen Kalorienüberschuss von ca. 500 kcal täglich sicher zu stellen. Kohlenhydrate liefern die notwendige Energie, um kraftvoll und lange intensiv trainieren zu können – Grundvoraussetzung für den Muskelaufbau. Nach dem Training gilt es, den Körper mit den benötigten Nährstoffen zu versorgen, damit die beim Training auftretenden Mikro-Verletzungen des Muskelgewebes repariert werden können, um so ein Wachstum der Muskeln zu erzielen. Eine Kombination aus Kohlenhydraten mit Eiweiß, wie im SanaExpert Competition Pro, sorgt für eine effektive Nährstoffversorgung der Muskulatur. Außerdem werden die stark entleerten Energiespeicher im Muskel wieder aufgefüllt und die gesamte Erholung gefördert.

Kohlenhydrate während der Gewichtsregulation

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass eine energiereduzierte Ernährung mit hochwertigem Eiweiß kombiniert mit Gerätetraining zu einem beachtlichen Gewichtsverlust und zu positiven Änderungen des Körperbaus führen kann. Eine weitere Studie untermauert den langfristigen Erfolg beim Halten des Körpergewichts, wenn zusätzlich der Glykämische Index (GI) leicht verringert wird. Nahrungsmittel mit niedrigem GI sind Eier, Fisch, Fleisch, Gemüse, Salat, manches Obst und Nüsse. Einen hohen GI haben zum Beispiel Kartoffeln, Nudeln, Süßigkeiten und einige Fruchtsäfte. Es ist definitiv wichtig, die Eiweißzufuhr zu erhöhen, um sich figurbewusster und gesünder zu ernähren. Hierzu sind Eiweißergänzungen wie Shakes ideal, da sie kalorienarm sind und gleichzeitig kaum Fett enthalten. Um langfristig Spaß und Erfolg zu haben, solltest Du mit Sport beginnen oder zumindest einen aktiveren Lebensstil anstreben. Die Relevanz für eine gesteigerte Aktivität wird auch dadurch deutlich, dass die Muskelmasse und Muskelkraft durch die heute häufig sehr inaktive Lebensweise schon ab dem 30. Lebensjahr abnimmt. Körperliche Aktivität und eine ausgewogene Ernährung können diesen Prozess aber aufhalten oder sogar umkehren. Die Ausprägung ist also von dir selbst abhängig.

Die optimale Erhaltung der Muskelmasse bis ins hohe Alter, auch wenn es manchmal mit Mühen verbunden ist, verhilft dir zu mehr Lebensqualität, Attraktivität und Leistungsfähigkeit.

Über Eiweiß

Eiweiß (auch Protein genannt) wird oft als der Basisbaustein des Lebens bezeichnet.
Eiweiße gehören zu den essentiellen Nährstoffen, ihre Grundstruktur bilden 20 verschiedene Aminosäuren.

Dem Eiweiß kommt eine Fülle von physiologischen Funktionen zu, die für Ihre körperliche Leistungsfähigkeit und Gesundheit bedeutsam ist, unter anderem bilden sie die Basis für die Struktur von Muskeln, Bindegewebe, Enzymen und Hormonen. Unter Belastung können sie auch als Energiequelle dienen. Da der Körper Proteine nicht speichern kann, ist eine stetige Zufuhr notwendig und unverzichtbar. Als Eiweißquellen können sowohl tierische Produkte wie Fleisch, Fisch und Milcherzeugnisse sowie pflanzliche Produkte wie Hülsenfrüchte und Sojaprodukte herangezogen werden.

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Wer abnehmen möchte, benötigt mehr

Aus tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln, z.B. Milch oder Soja, kann Eiweiß isoliert werden. Dieses Eiweiß ist in pulverisierter Form verfügbar. Verschiedene Shakes liefern hochwertiges Eiweiß und sind in vielen Fällen zudem noch fett- und kalorienarm. Wieso ist ein Eiweiß Shake nach dem Training so sinnvoll, wenn man abnehmen möchte? Mit einer Erhöhung des Eiweißanteils in der Ernährung auf 1,5 – 2,0 g pro Kilogramm Körpergewicht und Tag, ist eine Gewichtsreduktion einfacher zu erreichen. Eiweiß unterstützt den Aufbau formgebender Muskulatur nach dem Training und so den Kalorienverbrauch. Außerdem sättigt es im Vergleich zu Fetten und Kohlenhydraten effektiver und sorgt so für eine Verminderung des Appetits. Damit die Kalorienbilanz nicht aus dem Ruder läuft, ist es ebenfalls sinnvoll, fett- und zuckerarme Lebensmittel zum Bestandteil der täglichen Basisernährung zu machen.

Eiweiß zum Muskelaufbau

Die alleinige Zufuhr von Eiweiß ist kein ausreichender Faktor für einen effektiven Muskelaufbau. Der Grundstein für den Muskelaufbau wird durch ein intensives Krafttraining gelegt. Dieser Trainingsreiz kann vom Körper aber nur in Muskelaufbau umgesetzt werden, wenn ausreichend Eiweiß zugeführt wird. Eiweiß nennt man aus diesem Grund nicht zu Unrecht auch den Baustoff von Muskeln! Die tägliche Eiweißzufuhr sollte in etwa bei 2 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag liegen. Gerade die Phase direkt nach dem Training sollte unbedingt genutzt werden, den Wachstumsreiz der Muskeln schnell zu unterstützen. Hier bietet das SanaExpert Amino Liquid den Vorteil, dass die Nährstoffe sehr schnell vom Körper aufgenommen werden. Trinke deshalb möglichst unmittelbar nach dem Training 1 Ampulle SanaExpert Amino Liquid – auf diese Weise optimierst Du Dein persönlichen Trainingserfolg! Auch an trainingsfreien Tagen ist die Zufuhr von Protein wichtig, da in der trainingsfreien Zeit Muskelsubstanz weiter aufgebaut wird!

Eiweiß im Ausdauerbereich

Wer seine Ausdauerleistung trainiert, hat einen hohen Bedarf an Aminosäuren. Wird über die Nahrung der Bedarf des Körpers an Protein nicht ausreichend gedeckt, so greift der Organismus bei starker körperlicher Belastung auf die körpereigenen Proteine zurück. Dies kann sich negativ auf Kondition, Ausdauer und sportliche Leistungsfähigkeit auswirken. Für die Basisernährung des Ausdauersportlers sollte ein Anteil von 15 % Protein am Gesamtenergiebedarf angestrebt werden. Für die Abdeckung geeignet sind fettarme Milchprodukte (z.B. Magermilch, Quark, fettarmer Käse), magere Fleisch- und Wurstsorten, Hülsenfrüchte und Eier. Insbesondere in der Regenerationsphase nach einem Wettkampf ist die Versorgung mit Kohlenhydraten und Eiweiß wichtig. Nahrungsergänzungsmittel geben Sportlern aller Leistungsstufen die Möglichkeit, ihre Ernährung gezielt mit einem oder mehreren Nährstoffen zu ergänzen und so auf praktische und einfache Weise zu optimieren.

Unterschiedliche Eiweiße - unterschiedliche Wirkung

Das Eiweiß aus der Milch, das “Milchprotein”, enthält sehr unterschiedliche Eiweißbestandteile, die zahlreiche Wirkungen im Körper unterstützen. Die beiden Hauptfraktionen des Milchproteins bilden das Casein und das Molkenprotein, das im englischen Sprachraum als Whey bezeichnet wird. Das erste wichtige Merkmal des Caseins ist die lange Verweildauer im Magen-/Darmtrakt. Es bildet dort ein festes Gel, das die Verdauung verzögert. Casein trägt so zur Sättigung bei und versorgt den Körper bis zu sieben Stunden konstant mit hochwertigen Aminosäuren. Wheyprotein ist ein schnellverdauliches Eiweiß, dessen Aminosäuren bereits nach einer Stunde den höchsten Wert im Blut erzielen. So kann die Muskulatur gerade nach dem Training effizient und schnell mit Regenerationsbaustoffen versorgt werden. Das pflanzliche Sojaeiweiß liegt von der Aufnahmegeschwindigkeit zwischen Casein und Whey. Eiklarprotein enthält in erhöhter Menge die Aminosäuren L-Methionin und L-Cystein, die eine besondere Rolle im Eiweißstoffwechsel spielen. Durch die Zugabe von Eiklarprotein zu einem Eiweißpulver wird das Verhältnis der Aminosäuren verbessert, da z.B. andere Eiweiße wie Soja relativ geringe Mengen dieser beiden Aminosäuren enthalten.

Über Aminosäuren

Aminosäuren sind die Bausteine des Eiweiß oder auch Protein genannt.
20 Arten von Aminosäuren sind von besonderer Bedeutung für uns und für zahlreiche Stoffwechselvorgänge im Körper unerlässlich.

Von diesen 20 Aminosäuren sind acht essentiell und müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Die anderen 12 Aminosäuren sind nicht essentiell oder semi-essentiell und können vom Körper selbst hergestellt werden. Empfehlenswert ist es aber, alle Aminosäuren in ausreichender Menge mit der Nahrung aufzunehmen. Leider kommt es aufgrund der heutigen Fehlernährung oft zu einem Mangel an wichtigen Aminosäuren. Daher ist es sinnvoll Aminosäuren, in Form von Nahrungsergänzungen, in seine tägliche Ernährung mit einzubeziehen.

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Aminosäuren werden schnell aufgenommen

Aminosäuren bieten den Vorteil, dass sie schneller vom Körper aufgenommen werden als Eiweiß. Der Körper muss sie nicht mehr aufspalten und sie werden direkt aufgenommen. Dies ist besonders wichtig, wenn der Körper schnell Nährstoffe benötigt, z. B. früh morgens, während intensiver sportlicher Belastungen als Muskelschutz oder direkt nach einem Training für die Zellregeneration. Aminosäuren sind am Aufbau und der Regeneration aller Zellen beteiligt, Haut, Haare, Nägel, Knochen, Bindegewebe, Muskelzellen usw. Die Aminosäuren L-Arginin und L-Ornithin helfen z. B. dem Körper dabei, Ammoniak abzubauen und wirken entgiftend. Die schwefeligen Aminosäuren L-Methionin und L-Cystein sind wichtig für die Hormonbildung im Körper. Dies sind nur einige Beispiele, wie wichtig Aminosäuren für unseren Körper sind.

Aminosäuren für den Muskelaufbau

L-Glutamin ist einer der wichtigsten Aminosäuren für den Aufbau von Muskulatur. Sie steigert die Proteinsynthese, fördert die Ausschüttung von Wachstumshormonen, stärkt das Immunsystem, fördert die Regeneration, wirkt Alterungsprozessen entgegen, wirkt antikatabol und puffert das Blut vor einer übermäßigen Übersäuerung. BCAA’S (branch chained amino acids) sind die verzweigtkettigen Aminosäuren L-Leucin, L-Isoleucin und L-Valin. Sie dienen dem Muskelschutz während intensiver Trainingseinheiten und fördern die Regeneration nach einem Training.

Aminosäuren für den Muskelerhalt in Diätphasen

Während einer kalorienreduzierten Diät, gilt besonderes Augenmerk auf eine ausreichende Aminosäureversorgung. Gerade bei sehr kohlenhydratarmen Diäten besteht die Gefahr, dass der Körper zur Energiegewinnung auf die eigenen Aminosäuren zurückgreift. Besonders dann, wenn sehr intensiv trainiert wird. Im schlimmsten Fall kann dies zu einem Abbau von Aminosäuren im Muskelgewebe und einem Verlust an Muskelmasse führen. Die BCAA’s und L-Alanin haben sich hier als sehr hilfreich erwiesen. Diese können energetisch nutzbar gemacht werden und das Muskelgewebe schonen. Daher ist es empfehlenswert, besonders bei eingeschränkter Kalorien- und Kohlenhydratzufuhr, vor oder während des Trainings mit BCAA’S und L-Alanin sowie nach einem Training mit BCAA’s zu ergänzen.

Aminosäuren und Ausdauersport

Ausdauersportler profitieren ebenfalls von einer ausreichenden Aminosäureversorgung. L-Glutamin vor dem Training schützt die Muskulatur vor einem Abbau und puffert das Blut. So wird eine Übersäuerung im Blut verzögert und die Muskelermüdung tritt später ein. Dies ermöglicht ausdauernder und länger zu trainieren. Die Zufuhr von BCAA’s und L-Alanin, vor und während längerer Trainingseinheiten, schützt die Muskulatur ebenfalls vor einem Abbau. Außerdem können sie energetisch nutzbar gemacht werden und schonen so die wichtigen Kohlenhydratspeicher. Nach einem Training unterstützen BCAA’s und L-Glutamin die Regeneration und die Zellerneuerung.

Über Creatine

Creatine ist eine natürliche Substanz und wichtiger Bestandteil der Skelettmuskulatur. Creatine ist am Energiestoffwechsel für die Energiegewinnung beteiligt.

Creatine stammt von dem griechischen Wort für Fleisch, Kreas, ab. Es wurde 1834 von dem französischen Wissenschaftler Michel Eugine Chevreul als Bestandteil der Fleischbrühe entdeckt. Der Körper kann Creatine durch die Aminosäuren L-Arginin, L-Glycin und L-Methionin in der Leber und in der Niere selbst synthetisieren, aber auch über die Nahrung aufnehmen.

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Positive Effekte von Creatine

Fisch und Fleisch enthalten viel Creatine. Besonders rotes Fleisch, 1 kg enthält 4-5 g Creatine. Da solche Mengen den Magen belasten können, ist es empfehlenswert, Nahrungsergänzungen mit Creatine zuzuführen. Der Creatinespeicher eines durchschnittlichen Mannes beträgt ca. 120 g, wovon 95 % in der Skelettmuskulatur gespeichert werden. Täglich werden ca. 2 g ausgeschieden und müssen wieder ersetzt werden. Creatine verbessert die Schnellkraft und Ausdauerleistung der Muskulatur. Es wirkt sich positiv auf Typ 1 (schnell kontrahierende) und Typ 2 (langsam kontrahierende) Muskelfasern aus. Schnell kontrahierende Muskelfasern kommen überwiegend bei Aktivitäten zum Einsatz, wo Bewegungsausführungen explosiver ausgeführt werden, z. B. Sprinten, Gewichtheben, Krafttraining usw. Langsame kontrahierende Muskelfasern sind eher bei ausdauernden Aktivitäten im Einsatz, z. B. Marathon, Radfahren usw. Creatine reduziert, während langandauernder sportlicher Aktivitäten, die Müdigkeit und verbessert die Regenerationsfähigkeit. In den ersten 2-3 Sekunden der Aktivität nutzt der Körper den schnellsten Energielieferanten im Körper, das Adenosintriphosphat (ATP). Danach zieht der Körper Creatine für die ATP Neusynthese und Energiegewinnung heran. So lässt sich der Zeitraum für die Energiegewinnung aus ATP auf ca. 10 Sekunden ausdehnen. Erst danach greift der Körper auf Kohlenhydrate und Fette als Energieträger zurück. Nach neusten Studien bietet Creatine viele positive Effekte für die Gesundheit. Es verbessert u.a. die Insulinsensitivität und wirkt sich positiv auf den Cholesterin- und Triglyceridspiegel aus. Des Weiteren spielt es eine wichtige Rolle für das Nervensystem und ist für die Gedächtnisleistung sowie für koordinative Bewegungen mit verantwortlich.

Ausdauersportler und Creatine

Creatine reduziert, vor langandauernden Ausdauersportarten zugeführt, die Zellschäden während des Trainings. Nach dem Training verkürzt es die Regenerationszeit, so dass theoretisch mehr wöchentliche Trainingseinheiten möglich sind. Außerdem bewirkt eine Kombination von Creatine und Kohlenhydraten nach dem Training eine größere Glykogeneinlagerung in der Muskulatur, die zu einer Leistungssteigerung, in folgenden Trainingseinheiten, führen kann. Die vermehrte Wassereinlagerung in der Muskulatur verbessert die Thermoregulation bei Ausdauersportlern und bietet einen Dehydrationsschutz.

Creatine für die Haut

Durch seine Eigenschaften vermehrt Wasser in den Muskelzellen einzulagern und das Zellvolumen zu erhöhen, führt Creatine zu einer Straffung der Haut. Die Hautoberfläche erfährt eine erhöhte Spannung durch den erhöhten Zelldruck und wirkt dadurch glatter und straffer. Diese Eigenschaft ist besonders für Frauen sehr interessant, die nach einer Straffung des Bindegewebes streben.

Über L-Carnitine

L-Carnitin ist eine natürliche Substanz, die wichtig für den Fettstoffwechsel ist.

L-Carnitin wurde früher auch als Vitamin BT bezeichnet und ist eine Eiweißverbindung aus den Aminosäuren L-Methionin und L-Lysin. Der Körper kann es aus den beiden Aminosäuren L-Methionin und L-Lysin selbst synthetisieren.

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Die Aufgabe von L-Carnitin im Fettstoffwechsel

L-Carnitin ist in tierischen Produkten zu finden, besonders in Fleisch. 25 % des täglichen L-Carnitinbedarfs stellt der Körper selbst her. 75 % müssen über die Nahrung zugeführt werden. Bei einem Mangel an tierischen Produkten in der Ernährung oder bei einer rein vegetarischen Ernährungsweise, besteht die Gefahr eines L-Carnitinmangels. Dies kann sich negativ auf den Fettstoffwechsel auswirken. L-Carnitin transportiert freie Fettsäuren zu den Kraftwerken der Zellen, den Mitochondrien. Dort werden die Fettsäuren für den Körper energetisch nutzbar gemacht und verbrannt. Das Herz ist besonders abhängig von einem reibungslosen Transport der Fettsäuren, da es seine Energie zu 70 % aus Fettsäuren bezieht. Eine ausreichende L-Carnitinzufuhr wirkt sich demnach positiv auf die Herzleistung aus und hat viele gesundheitliche Vorteile für den Körper, z. B. Gefäßerweiterung, wirkt antikatabol und schützt die Muskulatur vor einem Abbau, wirkt Alterungsprozessen und Arteriosklerose entgegen, unterstützt die Fettverbrennung, fördert die Regeneration und die Proteinsynthese usw. Oftmals werden zu wenig tierische Produkte verzehrt und es herrscht ein Mangel an L-Carnitin. Daher empfiehlt sich eine zusätzliche Nahrungsergänzung mit L-Carnitin, um einen Mangel zu beheben. Die tägliche Zufuhrempfehlung beträgt 1.000-3.000 mg L-Carnitin. L-Carnitine Liquid ist L-Carnitin von höchster Qualität.

L-Carnitin im Kraftsport

L-Carnitin ist für Kraftsportler interessant, da es vor dem Training zugeführt zu einer Gefäßerweiterung führt. Die Muskulatur wird mit mehr Nährstoffen versorgt und es kommt zu einem gesteigerten Pumpeffekt in der Muskulatur. Dies kann zu einer Leistungssteigerung führen. Bei intensiven Trainingseinheiten schützt L-Carnitin die Muskulatur vor einem Abbau. Nach einem Training fördert es die Regeneration. Nährstoffe können durch die Gefäßerweiterung schneller aufgenommen und so die Regenerationszeit verkürzt werden. L-Carnitin erhöht die Proteinsynthese und unterstützt damit den Aufbau von Muskulatur.

L-Carnitin im Kraftsport

Kohlenhydrate sind die primäre Energiequelle für Ausdauersportler. Laut Studien kann eine Ergänzung mit L-Carnitin dazu führen, dass vermehrt Fettsäuren zur Energiegewinnung herangezogen werden und so das Glykogen länger für die Energiegewinnung zur Verfügung steht. Dies reduziert Ermüdungserscheinungen und Erschöpfungszustände während des Trainings und verlängert die Trainingszeit. Die durch L-Carnitin hervorgerufene Gefäßerweiterung sorgt für eine vermehrte Sauerstoffaufnahme und verbessert die Leistungsfähigkeit. Es reduziert Zellschäden und hemmt den Muskelabbau während der sportlichen Aktivität. Nach dem Training unterstützt und beschleunigt es die Regeneration und reduziert so Muskelkater. Die volle Leistungsfähigkeit wird früher wiederhergestellt.

L-Carnitin für die Figur

Wird eine kohlenhydratarme Ernährung befolgt, so kann L-Carnitin, vor einem aeroben Ausdauertraining zugeführt, die Fettverbrennung unterstützen und die Muskulatur vor einem Abbau schützen. Wichtig für eine gesteigerte Fettverbrennung ist, dass dem Körper ca. zwei Stunden vor dem aeroben Ausdauertraining keine Kohlenhydrate zugeführt werden. Ansonsten würde der Körper überwiegend Kohlenhydrate zur Energiegewinnung heranziehen. Bei entleerten Kohlenhydratspeichern transportiert L-Carnitin freie Fettsäuren in die Kraftwerke der Zellen, um diese energetisch nutzbar zu machen und verbrennt diese. Dies führt dazu, dass mehr Fettsäuren verbrannt und eine Körperfettreduktion unterstützt werden.